01 — Was möglich ist
Drei Wege, mit einer Narbe zu arbeiten
Welcher davon passt, hängt von Art, Alter und Beschaffenheit der Narbe ab. Das entscheiden wir gemeinsam, persönlich, bevor irgendetwas gezeichnet wird.
- Überdecken — das Motiv liegt über der Narbe und nimmt die Aufmerksamkeit auf sich.
- Aufnehmen — die Narbe wird Teil des Motivs, ein Stiel, ein Zweig, eine Linie.
- Umspielen — das Motiv rahmt die Narbe, ohne auf dem Gewebe selbst zu sitzen.
02 — Voraussetzungen
Wann eine Narbe tätowierbar ist
In der Regel ja, wenn...
- die Narbe vollständig verheilt ist, in der Regel mindestens zwölf Monate alt
- die Oberfläche flach und stabil ist
- die Haut nicht mehr gerötet oder empfindlich ist
- keine Störung der Narbenbildung vorliegt
Noch nicht, wenn...
- die Narbe frisch ist oder sich noch verändert
- sie erhaben, hart oder keloid ist
- das Gewebe unter Spannung steht oder zieht
- die Stelle noch ärztlich behandelt wird
Wenn du unsicher bist, schick uns ein Foto. Wir sagen dir ehrlich, ob sich ein Termin lohnt — lieber warten wir, als zu früh zu stechen.
03 — Was dich erwartet
Ehrliche Erwartungen
Narbengewebe nimmt Farbe anders auf als intakte Haut. Mal mehr, mal weniger, mal ungleichmäßig. Deshalb versprechen wir kein Ergebnis im Voraus und arbeiten manchmal in mehreren Sitzungen.
- Eine erste Einschätzung per Foto ist möglich, aber nie verbindlich.
- Feine Linien eignen sich gut, weil sie das Gewebe weniger belasten.
- Die Stelle braucht unter Umständen länger zum Heilen als ein gewöhnliches Tattoo.
- Eine Nacharbeit nach dem Abheilen ist normal und gehört dazu.
04 — Wie du anfängst
Der erste Schritt ist ein Gespräch
Du musst keine fertige Idee mitbringen. Viele kommen mit einer Narbe und ohne Motiv. Wir schauen gemeinsam, im privaten Rahmen, und nehmen uns die Zeit, die es braucht.
Preise beginnen bei 140 € und richten sich nach Größe und Aufwand. Zu Anzahlung und Storno findest du alles in unseren
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